Lea Reuter erhält Otto-Haxel-Preis
Am vergangenen Montag erhielt Lea Reuter den Otto-Haxel-Preis für ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Track Finding with Graph Neural Networks in the Belle II Drift Chamber“.
Der Otto-Haxel-Preis, der gemeinsam mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) verliehen wird, zeichnet jedes Jahr die drei besten physikalischen Dissertationen an der Universität Göttingen, der Universität Heidelberg und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) aus – den drei Einrichtungen, an denen der Kernphysiker Otto Haxel tätig war.
Der Preis wurde im Rahmen des Sommerfestes des KIT-Freundeskreises und der Fördergesellschaft e.V. verliehen, wo Lea Reuter einen Vortrag über ihre Arbeit hielt.
Ihre Dissertation eröffnete eine neue Forschungsrichtung am Institut, indem sie graphische neuronale Netze für die Spurensuche in der Belle-II-Driftkammer und darüber hinaus einsetzte. Die Arbeit mündete in einer Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift sowie mehreren Konferenzbeiträgen, und die von ihr entwickelten Algorithmen werden von der Belle-II-Kollaboration für den Einsatz im Experiment übernommen. Darüber hinaus hat sich daraus ein dauerhaftes Forschungsvorhaben in der Gruppe entwickelt, das die Grundlage für mehrere Bachelor- und Masterarbeiten bildet.
Wir gratulieren Lea Reuter zu dieser wohlverdienten Anerkennung.
Kontakt: Prof. Dr. Torben Ferber
