Institute of Experimental Particle Physics (ETP)
Masterarbeiten

Masterarbeiten in der Arbeitsgruppe Prof. Husemann

Die Arbeitsgruppe von Prof. Husemann am Institut für Experimentelle Teilchenphysik des KIT forscht am CMS-Experiment am CERN. Wir bieten in diesem Zusammenhang Masterarbeiten zu Entwicklung und Bau von Siliziumdetektoren an. Außerdem können Sie bei uns neue Praktikumsversuche aus dem Bereich der Teilchenphysik entwickeln. Im folgenden finden Sie einige Themenvorschläge. Einige der Themen bieten wir in Zusammenarbeit mit der Gruppe von Prof. Müller oder Gruppen am Institut für Prozessdatenverarbeitung und Elektronik (IPE) an. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Informationen wünschen.
Siliziumdetektoren
Thema:Simulation und Implementierung einer schnellen Strahlprofilrekonstruktion mittels FPGA
Zusammenfassung:Für die Entwicklung eines schnelle Strahlmonitors soll mit simulierten Rohdaten die schnelle Rekonstruktion von Position und Form des Strahls in einem FPGA implementiert werden. Performanzmessungen sowie Feedback für die Detektorentwicklung runden die Arbeit ab.
Sie lernen kennen:FPGA-Programmierung, Steuer- und Regeltechniken
Referent:Prof. Dr. Ulrich Husemann
Ansprechpartner:Dr. Alexander Dierlamm
Letzte Änderung:05.02.2021
Thema:Evaluierung der Strahlenhärte eines zählenden HV-CMOS-Chips für hohe Teilchenraten
Zusammenfassung:Eine neue Generation von zählenden HV-CMOS-Chips soll auf ihre Strahlenhärte hin untersucht werden. Es wird das Ansprechverhalten nach homogener sowie inhomogener Bestrahlung mit unterschiedlichen Strahlungsarten gemessen. Das Messsetup soll um eine Kühlvorrichtung erweitert werden. Die bestrahlten Chips werden auch an einem Strahltest in Heidelberg getestet. Die Erkenntnisse fließen in die Entwicklung der nächsten Chipiteration ein.
Sie lernen kennen:Datennahme und Datenanalyse; Steuer- und Regeltechniken
Referent:Prof. Dr. Ulrich Husemann
Ansprechpartner:Dr. Alexander Dierlamm
Letzte Änderung:05.02.2021
Thema:Modulbau, Qualitätskontrolle und Logistik der Modulproduktion für den CMS Spurdetektor
Zusammenfassung:Das ETP trägt mit 2000 Siliziumsensormodulen maßgeblich zum neuen Spurdetektor des CMS Experiments bei, welcher 2027 am Hoch-Luminositäts LHC in Betrieb gehen soll. Die Qualitätssicherung erfordert, dass alle in einem Modul verbauten Komponenten innerhalb einer Datenbank sowohl am CERN als auch am ETP katalogisiert und deren Messergebnisse gespeichert werden. Die Arbeit sieht vor die Bauprozeduren in der ETP Datenbank abzubilden sowie den Datenupload der erzeugten Messergebnisse zu definieren. Des weiteren sollen die Messergebnisse der nächsten Iteration von Prototypmodulen, welche Mitte 2021 zur Verfügung stehen werden, mit Hilfe der Datenbank gespeichert und statistisch ausgewertet werden.
Sie lernen kennen:Datennahme und Datenanalyse; Datenbanken
Referent:Prof. Dr. Ulrich Husemann
Ansprechpartner:Dr. Stefan Maier
Letzte Änderung:05.02.2021